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eLvet - elearning for vocational education of travellers

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Keep in stuff [WAZ Herne] PDF Print E-mail
Saturday, 17 February 2007
Erstes PartnertreffenTo provide the rising generation of exhibition people, circus families or innland water transporter a basic education, experts from countries of the European Union develop a e-learning program at this time. First meeting took place in Herne.

Sie kamen aus Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Bulgarien und Deutschland, um sich im Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung am Westring zu treffen. Der Grund für diese Zusammenkunft von Vertretern verschiedener Bildungseinrichtungen und Schaustellerverbände: ein neues Berufsbildungsprojekt der EU mit dem Titel "Elvet". Die englische Abkürzung bedeutet in der deutschen Übersetzung "Elektronisches Lernen zur beruflichen Bildung Reisender".

Bei dem Projekt geht es um das Thema E-Learning, also das Lernen per Internet. Die deutschen Farben vertraten bei dieser ersten Projektkonferenz der Deutsche Schaustellerbund (DSB), der Bundesverband für Schausteller und Marktkaufleute (BSM) sowie die Schule für Circuskinder. Sie wollen mit ihren Projektpartnern aus den anderen Ländern jetzt Lehrkonzepte und konkrete Fernlernmodule für das Internet entwickeln.

Es habe einige gute Gründe dafür gegeben, das dreitägige Starttreffen ins Herner Berufskolleg zu legen, erklärt Schuldirektor Heribert Gathmann. Die Stadt sei schließlich Standort der Cranger Kirmes und seit sechs Jahren biete das Berufskolleg während der reisefreien Zeit der Schausteller die Möglichkeit, die Schule im Blockunterricht zu besuchen. Nun soll dieses Angebot ergänzt und vertieft werden.

In Herne sprachen die Teilnehmer etwa darüber, wie man das Lernen für die Schüler attraktiv machen kann. Der Bildungsbeauftragte des DSB, Andreas Horlbeck, wünscht sich eine flexiblere Gestaltung des Lernalltags. Kinder beruflich Reisender seien bereits früh in den Familienbetrieb eingebunden. Somit scheiden starre Unterrichtszeiten für ihn aus: "Auch die Rolle der Lehrer wird sich ändern. Sie werden die Schüler nicht klassisch unterrichten, sondern über das Internet individuell begleiten und ihnen mit Rat und Tat beim Selbstlernen zur Seite stehen."

Inhaltlich soll den besonderen Bedürfnissen der Schausteller nach einer umfassenden und zielgerichteten Ausbildung Rechnung getragen werden. So soll neben den im beruflichen Alltag wichtigen Fächern wie Technik und Betriebswirtschaftslehre auch der Umgang mit Computern und dem Internet geschult werden. "Damit die Schüler die Lernplattformen im Internet auch richtig nutzen können", erklärt Schuldirektor Gathmann. Weitere Lernmodule aus Bereichen wie Mathematik und Gesellschaftslehre könnten den Schülern die Chance bieten, ihre Ziele und Schwerpunkte selbst mitzubestimmen. Ein weiteres Ziel des Projekts, so Gathmann, sei eine Anerkennung der Lernmodule durch die Industrie- und Handelskammern. Das Projekt soll auch die Erfüllung der Berufsschulpflicht erleichtern.

14.02.2007   Von Jens Witte

 

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